Ich weiß ja nicht, vielleicht lebt Herr v. Matt in einer Welt, in der Toiletten höchstens als Stätte des Nasepuderns dienen (hier wären wir bei den unumgänglichen Vorurteilen, aber man hat es ja nicht anders gewollt) - aber! Ob im Internet oder nicht, die Klowand ist ein höchst interessantes Beobachtungsobjekt.
Die Klowand als Kontaktbörse für Menschen mit alternativen sexuellen Vorlieben sowie für ihre entschiedenen Gegner, als Plattform für Besserwisser (”Fünf Rechtschreibfehler in einem Satz - und sowas studiert!”), als Bühne politische Konfrontationen, als Medium für wahre Undergroundkünstler, die ihren Sehnsüchten in Form eines meisterhaft hingekritzelten weiblichen Torsos freien Lauf lassen - Klowände haben mehr mit Werbung zu tun, als man vermutet hätte. Umso unverständlicher ist v. Matts offensichtliche Abneigung gegen dieses Medium. Mag sein, dass Mama dem kleinen Jean davon abgeraten hat, auf Klowände zu schmieren, aber früher oder später geht man schließlich über die besten mütterlichen Ratschläge hinweg.
Ich persönlich kann Jean-Remy von Matt nur eines raten: das Potenzial der Klowände zu entdecken! Wie wärs mit einer viralen Klowandbeschmierer-Kampagne für, nun ja, ein bisschen solltest du dir schon Gedanken machen! Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht.
February 1, 2006 at 19:10
Wie wär es denn mit “charmin” als zu bewerbendes Produkt? Näher kommt man nicht an die Zielgruppe.
February 1, 2006 at 19:51
Dann müssten die Bären aber schwul sein!