Die Technik und ihre Forscher
Liebe Technikforscher! Mich freut es ja außerordentlich, euch zu einem Posting animiert zu haben, welches sich ausnahmsweise außerhalb des bereits genannten “call-for-papers-konferenz-tagung”-Schemas bewegt. Es ist schon mal etwas. Die Entdeckung des Bashings wird die Blogging-Kultur eurer Institution womöglich voranbringen, und das wäre ein großer Gewinn. Und falls das nicht klar wurde: ich hab euch lieb, ich stelle eure Arbeit keineswegs infrage, kein Grund, so angepisst zu sein. Es ist ja nur euer Blog, welches mir leidergottes nicht gefällt. Ob’s euch wurscht ist oder nicht, meine Äußerung dazu hat sich (für beide Seiten) als fruchtbar erwiesen.
Die Unterstellungen von der Sorte der “Geplagtheit”, der “anti-intellektuellen Ressentiments” oder der “Selbstentlarvung” überlese ich (als Studierender einer verwandten Disziplin) eurer eigenen Glaubwürdigkeit zuliebe. Es bleibt nur ein ziemlich unangenehmer Nachgeschmack übrig - wenn ihr aus “zeitnotorischen Gründen” (och, die Vielbeschäftigten!) nicht einmal die Muße aufbringt, per Copy-Paste Ankündigungen aus eMail-Verteilern zu kopieren, was ist dann der Sinn des Technikforschungs-Blogs? Irgendwie stimmt da was nicht. Wie das neueste Posting vor Augen führt ist euer Blog (frei nach der erstrebenswerten oder de facto vorhandenen Eigendefinition) ein weiteres Asylum für öffentlichkeitsresistente Studierstubenhocker, die jede Kritik als “Gegenstand” ihrer Disziplin zu vereinnahmen versuchen, und das nicht einmal sonderlich geschickt.
Eine spannende methodische Überlegung: weniger Arroganz.
February 3, 2006 at 13:21
[...] Q: Are We Not Men? oblomows freudententakel « Klowände Die Technik und ihre Forscher » [...]
February 3, 2006 at 19:24
Du, ich glaube, die sind dir jetzt beleidigt. Oder haben wichtigeres zu tun(tm)